Wasserqualität in Wettingen: Unser Trinkwasser im Check
Das Trinkwasser in Wettingen wird regelmässig kontrolliert und kann bedenkenlos konsumiert werden. Erfahren Sie mehr über die Qualität und Wasserhärte sowie die aktuellen Untersuchungsergebnisse unseres Trinkwassers.
Einwandfreies Trinkwasser für Wettingen
Unser Trinkwasser wird regelmässig kontrolliert und kann jederzeit bedenkenlos konsumiert werden.
Trinkwasser gehört zu unseren wichtigsten Lebensmitteln. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an seine Qualität. Das Trinkwasser in Wettingen muss jederzeit die gesetzlichen Vorgaben erfüllen und wird deshalb regelmässig kontrolliert.
Das Grundwasser wird auf natürliche Weise durch die verschiedenen Gesteins- und Bodenschichten gefiltert. Das Quellwasser vom Lägernhang wird zusätzlich laufend überwacht und mittels UV-Anlagen entkeimt.
Unser Trinkwasser ist rein und klar. Eine chemische Aufbereitung ist nicht erforderlich.
Regelmässige Qualitätskontrolle
Damit unser Trinkwasser jederzeit einwandfrei ist, wird seine Qualität regelmässig überprüft.
Die chemische und mikrobiologische Qualität des Trinkwassers wird bei den Grund- und Quellwasserfassungen sowie an verschiedenen Stellen im Verteilnetz kontrolliert und analysiert.
Die aktuellen Resultate der Laboranalysen können Sie auf Trinkwasser.ch einsehen.
Wasserhärte in Wettingen
In Wettingen beträgt die Wasserhärte in der Hauptzone 30,4 °fH und gilt damit als «ziemlich hart».
Die Wasserhärte wird hauptsächlich durch die im Wasser gelösten Mineralien Kalzium und Magnesium bestimmt. Je höher deren Anteil ist, desto härter ist das Wasser. Die Wasserhärte wird in der Schweiz meist in französischen Härtegraden (°fH) angegeben.
In der Hauptzone von Wettingen beträgt die Wasserhärte 30,4 °fH beziehungsweise 17,0 °dH. Das Trinkwasser gilt damit als «ziemlich hart». Die enthaltenen Mineralien sind natürliche Bestandteile des Trinkwassers und beeinträchtigen dessen Qualität nicht.
Was bedeutet die Wasserhärte für Sie zu Hause?
Kalk kann sich insbesondere dort ablagern, wo Wasser erhitzt wird. Betroffen sind beispielsweise Wasserkocher, Kaffeemaschinen, Boiler, Waschmaschinen, Duschköpfe und Warmwasserleitungen. Regelmässiges Entkalken und eine auf die Wasserhärte abgestimmte Waschmitteldosierung helfen, Geräte zu schonen und unnötigen Waschmittelverbrauch zu vermeiden.
Umrechnung:
1°fH = 0,56°dH
1°dH = 1,78°fH
PFAS im Trinkwasser
Im Wettinger Trinkwasser sind geringe Spuren von PFAS nachweisbar. Die gemessenen Konzentrationen der regulierten PFAS liegen deutlich unter den geltenden Schweizer Höchstwerten.
PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind eine grosse Gruppe künstlich hergestellter chemischer Stoffe. Aufgrund ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften wurden und werden sie in zahlreichen Produkten und industriellen Anwendungen eingesetzt. Da PFAS in der Umwelt nur sehr schwer abgebaut werden, lassen sie sich heute vielerorts in Böden und Gewässern nachweisen.
Energie Wettingen untersucht das Trinkwasser regelmässig auf PFAS. Die Proben werden im Grundwasserpumpwerk Tägerhardwald und im Wettinger Versorgungsnetz entnommen. Die bisherigen Untersuchungen zeigen geringe PFAS-Konzentrationen. Die für Trinkwasser geltenden Schweizer Höchstwerte für PFOA, PFOS und PFHxS werden deutlich unterschritten.
Die aktuellen Messwerte finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.
Probe vom 25. August 2026 (Bahnhofstrasse)
| Parameter | Einheit | HÖCHSTWERT | Gemessen |
| PFBA (Perfluorbutansäure) | μg/l | - | 0,003 |
| PFPeA (Perfluorpentansäure) | μg/l | - | 0,003 |
| PFHxA (Perfluorhexansäure) | μg/l | - | 0,004 |
| PFHpA (Perfluorheptansäure) | μg/l | - | 0,001 |
| PFOA (Perfluoroktansäure) | μg/l | 0,5 | 0,002 |
| PFNA (Perfluornonansäure) | μg/l | - | < 0,001 |
| PFBS (Perfluorbutansulfonsäure) | μg/l | - | 0,003 |
| PFHxS (Perfluorhexansulfonsäure) | μg/l | 0,3 | 0,006 |
| PFOS (Perfluoroktansulfonsäure) | μg/l | 0,3 | 0,006 |
| Summe 20 PFAS C4 - C13 | μg/l | 0,1 | 0,028 |
Chlorothalonil im Trinkwasser
Im Wettinger Trinkwasser sind Rückstände eines Abbauprodukts von Chlorothalonil nachweisbar. Energie Wettingen überwacht die Entwicklung regelmässig.
Chlorothalonil ist ein Wirkstoff, der während Jahrzehnten als Pflanzenschutzmittel gegen Pilzbefall eingesetzt wurde. Seit dem 1. Januar 2020 ist die Anwendung von Chlorothalonil in der Schweiz verboten. Da sich Abbauprodukte des Wirkstoffs nur langsam im Grundwasser abbauen, sind diese weiterhin vielerorts nachweisbar.
Auch im Wettinger Trinkwasser wird der Chlorothalonil-Metabolit R471811 nachgewiesen. Die gemessenen Konzentrationen liegen teilweise über dem für relevante Pflanzenschutzmittel-Metaboliten geltenden Höchstwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter (µg/l).
Energie Wettingen überwacht die Entwicklung der Messwerte regelmässig und trifft in Abstimmung mit den zuständigen Behörden die erforderlichen Massnahmen. Das Trinkwasser kann weiterhin wie gewohnt konsumiert werden.