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Energie Wettingen
Fohrhölzlistrasse 11
5430 Wettingen, CH
056 437 20 90
info@energiewettingen.ch
Energie Wettingen

Wärme für zu Hause

Wettingen 01 mood

FERNWÄRME/Fernkälte IN WETTINGEN

Ziel ist es, dass die Bevölkerung in Wettingen künftig Fernwärme und Fernkälte nutzen kann, wo diese verfügbar sind.

Energie Wettingen hat verschiedene gebietsspezifische Abklärungen durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass die Gebiete in der Nähe zu Baden aufgrund der Planungs- und Baufortschritte des Fernwärmenetzes der Regionalwerke Baden (RWB) effizienter durch die RWB versorgt werden können. Die potenzielle Fernwärmekundschaft in den rot bezeichneten Gebieten wird künftig durch die RWB bedient. Die Konzession für die Erstellung, den Betrieb und die Instandhaltung der Versorgungsanlagen zur Lieferung und Verteilung von Fernwärme, Fernkälte und Anergie durch die RWB in den Gebieten Schönaustrasse, Seminarstrasse/Bahnhof Wettingen und untere Landstrasse, wurde durch die Gemeinde Wettingen erteilt.

Die südöstlichen Gebiete der Gemeinde Richtung Wettingen Mitte/Tägerhard (in der Übersicht unten blau markiert) werden mit dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) als Partner geprüft und entwickelt. Neben wirtschaftlichen Faktoren spielt auch der mögliche Standort der Wärmezentrale eine entscheidende Rolle. Entgegen früheren Bestrebungen soll als Energiequelle neu Flusswasser aus der Limmat verwendet werden. Aktuell ist noch nicht abschliessend geklärt, ob Energie Wettingen selbst unter den gegebenen Rahmenbedingungen einen oder mehrere Wärmeverbünde in Wettingen realisieren und betreiben wird.

Wärme in Wettingen

DIE IDEE EINES WÄRMEVERBUNDS kurz ERKLÄRT

Bei einem Wärmeverbund werden viele Liegenschaften über eine zentrale Erzeugungsanlage mit Wärme versorgt.

Statt in jedem Gebäude eine eigene Heizung zu betreiben, wird an einem geeigneten Standort eine Heizzentrale erstellt. Die dort produzierte Wärme wird über ein Rohrleitungsnetz zu den einzelnen Liegenschaften geführt, wo sie direkt in den Heizkreislauf gelangt.

Für die angeschlossenen Liegenschaften bietet Heizen in einem Wärmeverbund ein hohes Mass an Einfachheit und Komfort. Brennstofflieferung und Wartung der Anlage werden zentral organisiert. Heizkosten sind planbar und unabhängig von Schwankungen globaler Öl- oder Gaspreise. Der Anschluss an den Wärmeverbund ist zudem platzsparend und benötigt nur geringfügige bauliche Massnahmen. Zu guter Letzt ist das Heizen in einem Wärmeverbund nicht nur kostengünstig, die eigene Heizung ist auch Teil einer effizienten, nachhaltigen und umweltfreundlichen Heizlösung.

Fragen und Antworten

Kann eine Liegenschaft knapp ausserhalb des Perimeters auch an den Wärmeverbund angeschlossen werden?

Für den wirtschaftlichen Betrieb eines Wärmeverbunds ist eine minimale Energiedichte der sich darin befindenden Immobilien notwendig. Ideal sind deshalb Quartiere mit vielen Mehrfamilienhäusern.

Innerhalb des ausgewiesenen Planungsperimeters ist die minimale Energiedichte gegeben. Dies bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass Liegenschaften ausserhalb des Perimeters nicht auch erschlossen werden können.

Wenn sich ausserhalb des Perimeters genügend viele Wärmeabnehmer in der unmittelbaren Nachbarschaft finden, kann ein Anschluss geprüft werden. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, dass Mehrkosten, die im Zusammenhang mit der Erschliessung einer Liegenschaft ausserhalb des Perimeters entstehen, von den Eigentümern selber getragen werden, um so einen Anschluss an den Verbund zu ermöglichen.
 

Bis wann wird der Wärmeverbund realisiert?

Entwicklung und Bau des Wärmeverbunds werden mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Als erstes wird eine Energiezentrale bzw. der Energiebezugspunkt gebaut. Von dort ausgehend, wird das Verbundsgebiet anschliessend in Etappen erschlossen.

HABEN SIE WEITERE FRAGEN ZUM GEPLANTEN WÄRMEVERBUND?

ICH BEANTWORTE GERNE IHRE FRAGEN